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ID #1164
Baubericht - der Motor vom Duesenberg Speedline Phaeton 1:18 Hubley by Scale Models
So
ein Hubley-Bausatz ist ja schon was feines, auch wenn dieser hier von scale
models ist, wenn man über die Bauanleitung und einiges Grundwissen verfügt.
Mit Erfahrungen in Metallbearbeitung, Lackieren und etwas Intuition klappt es. Wer gerne etwas austüftelt, wird mit diesem Bausatz große Freude haben.
Der Zusammenbau des Motors ist anhand der Explosionszeichnung nicht gerade einfach, aber machbar.
Bevor man einen Motor zusammenbaut, sollte man erstmal im Internet nach Fotos von Motoren schauen. In diesem Fall wurde nach Duesenberg Engine und Duesenberg Motor gesucht. Es fanden sich jede Menge guter Fotos als Vorlage, die die Montage erleichterten. Dass bei einem 30 alten Bausatz manche Teile nicht (mehr) passen oder passend gemacht werden müssen, schreckt vielleicht den einen oder anderen ab. Der Zusammenbau ist nicht gerade leicht, aber auch nicht so schwer wie man so allgemein denkt. Daher kann man aufgrund von Vorurteilen so manchen nicht gebauten Bausatz günstig ersteigern.
Dies ist ein Baubericht von meinem ersten Motor eines Duesenberg Speedline Phaeton im Maßstab 1:18 - keine Bauanleitung !
Am Anfang steht das auslösen aus dem Zinkrohgußteil, dann sollte man sehr vorsichtig entgraten, beim Wegfeilen von Gießresten nicht wichtige Teile abfeilen.
So sind im oberen Teil des Motorblock Führungstifte vorhanden die ganz sauber entgratet werden müssen. Alle Aufnahmelöcher mussten ebenfalls aufgebohrt bzw. aufgefeilt werden.
Die beiden Teile vom Motorblock wurden dann mit 3 Schrauben Typ C fest zusammen geschraubt. Nach dem Montieren war dann noch etwas Feil- und Schleifarbeit nötig. Was nicht passte, wurde passend gemacht.
Nach dem Entgraten habe ich den Zinkabfall erstmal benutzt, ob der für meine vorhandenen Farben geeignet sind. Ohne Grundierung gibt es Bläschen und unsaubere Stellen.
Das Waldgrün für den Motorblock und einige Kunststoffteile stammt von model master, die eisenfarbe und schwarz matt sind Revell Email-Color-Airbrushfarben, das rotbraun für den Zündverteiler ist von model master rostbraun.
Also wurde dann erstmal grundiert. Dazu verwendete ich Tamiya Grundierung Surface Primer for plastic and metal.
Vorher wurde ein Holzstück passend gemacht, die Motorblöcke angeschliffen und gut gereinigt.
Zum Anrauhen des Zinks verwendete ich eine Nylonrundbürste (Nylonflies) angetrieben von einer Proxxon-Kleinbohrmaschine und ganz feines Schleifpapier.
Zum Grundieren wurde der Auspuff-Krümmer und ein Antriebstrang montiert.
Einige Kleinteile aus Kunststoff bemalte ich for dem Auslösen aus dem Gießträger. Teile vom Vergaser steckte ich zum Bemalen auf den Luftfilter.
Nachdem die Grundierung getrocknet war, wurde diese noch einmal mit hartem Nylonflies angerauht, dann mit der Farbe von Model Master stark verdünnt mit der airbruschpistole mehrmals aufgesprüht. Manche Stellen bearbeitete ich mit einem Borstenpinsel für spätere Alterungsspuren mittels Pastelkreide nach.
Nach dem das Grün gut getrocknet war, erfolgte erstmal eine Passprobe der Kunststoffteile, hier und da musste noch nachgeschliffen und gefeilt werden.
Einige Löcher wurden noch mit einem Kegelfräser und der Proxxon-Bohrmaschine aufgefräst, aber nur soweit dass die Kunststoffteile gerade soeben reinpassen.
Passprobe vor dem Kleben
Nach der Passprobe wurde erst die Ölwanne, dann die anderen Teile von unten nach oben festgeklebt.
festgeklebt
die Reihenfolge ist entscheidend
nach und nach wird alles angepasst und eingeklebt
Luftfilter und Vergaser werden zur Geduldsprobe
die restlichen Kleinteile folgen
Die Bauzeit betrug inklusiver der Trockungszeiten und Vorbereitungen gute 3 Tage bzw. 12 Stunden, abzüglich der Fotografierei und der Ärger mit der uralten Digicam.
Fazit: das macht Spaß !
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Der Zusammenbau des Motors ist anhand der Explosionszeichnung nicht gerade einfach, aber machbar.
Bevor man einen Motor zusammenbaut, sollte man erstmal im Internet nach Fotos von Motoren schauen. In diesem Fall wurde nach Duesenberg Engine und Duesenberg Motor gesucht. Es fanden sich jede Menge guter Fotos als Vorlage, die die Montage erleichterten. Dass bei einem 30 alten Bausatz manche Teile nicht (mehr) passen oder passend gemacht werden müssen, schreckt vielleicht den einen oder anderen ab. Der Zusammenbau ist nicht gerade leicht, aber auch nicht so schwer wie man so allgemein denkt. Daher kann man aufgrund von Vorurteilen so manchen nicht gebauten Bausatz günstig ersteigern.
Dies ist ein Baubericht von meinem ersten Motor eines Duesenberg Speedline Phaeton im Maßstab 1:18 - keine Bauanleitung !
Am Anfang steht das auslösen aus dem Zinkrohgußteil, dann sollte man sehr vorsichtig entgraten, beim Wegfeilen von Gießresten nicht wichtige Teile abfeilen.
So sind im oberen Teil des Motorblock Führungstifte vorhanden die ganz sauber entgratet werden müssen. Alle Aufnahmelöcher mussten ebenfalls aufgebohrt bzw. aufgefeilt werden.
Die beiden Teile vom Motorblock wurden dann mit 3 Schrauben Typ C fest zusammen geschraubt. Nach dem Montieren war dann noch etwas Feil- und Schleifarbeit nötig. Was nicht passte, wurde passend gemacht.
Nach dem Entgraten habe ich den Zinkabfall erstmal benutzt, ob der für meine vorhandenen Farben geeignet sind. Ohne Grundierung gibt es Bläschen und unsaubere Stellen.
Das Waldgrün für den Motorblock und einige Kunststoffteile stammt von model master, die eisenfarbe und schwarz matt sind Revell Email-Color-Airbrushfarben, das rotbraun für den Zündverteiler ist von model master rostbraun.
Also wurde dann erstmal grundiert. Dazu verwendete ich Tamiya Grundierung Surface Primer for plastic and metal.
Vorher wurde ein Holzstück passend gemacht, die Motorblöcke angeschliffen und gut gereinigt.
Zum Anrauhen des Zinks verwendete ich eine Nylonrundbürste (Nylonflies) angetrieben von einer Proxxon-Kleinbohrmaschine und ganz feines Schleifpapier.
Zum Grundieren wurde der Auspuff-Krümmer und ein Antriebstrang montiert.
Einige Kleinteile aus Kunststoff bemalte ich for dem Auslösen aus dem Gießträger. Teile vom Vergaser steckte ich zum Bemalen auf den Luftfilter.
Nachdem die Grundierung getrocknet war, wurde diese noch einmal mit hartem Nylonflies angerauht, dann mit der Farbe von Model Master stark verdünnt mit der airbruschpistole mehrmals aufgesprüht. Manche Stellen bearbeitete ich mit einem Borstenpinsel für spätere Alterungsspuren mittels Pastelkreide nach.
Nach dem das Grün gut getrocknet war, erfolgte erstmal eine Passprobe der Kunststoffteile, hier und da musste noch nachgeschliffen und gefeilt werden.
Einige Löcher wurden noch mit einem Kegelfräser und der Proxxon-Bohrmaschine aufgefräst, aber nur soweit dass die Kunststoffteile gerade soeben reinpassen.
Passprobe vor dem KlebenNach der Passprobe wurde erst die Ölwanne, dann die anderen Teile von unten nach oben festgeklebt.
festgeklebt
die Reihenfolge ist entscheidend
nach und nach wird alles angepasst und eingeklebt
Luftfilter und Vergaser werden zur Geduldsprobe
die restlichen Kleinteile folgenDie Bauzeit betrug inklusiver der Trockungszeiten und Vorbereitungen gute 3 Tage bzw. 12 Stunden, abzüglich der Fotografierei und der Ärger mit der uralten Digicam.
Fazit: das macht Spaß !
Tags: 1:18, Epoche II, Duesenberg, Hubley, 1:22, Bausatz, Gabriel, Scale models, metal kit
Letzte Änderung des Artikels: 2009-12-27 18:40
Verfasser des Artikels: pipe
Revision: 1.2















